
Italien · Tyrrhenisches Meer
Liparische Inseln
Aktive Vulkane, schwarze Strände und Nachtfahrten zum Stromboli.
Die Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer, Italien · Foto: Wolfram Schubert · CC BY 2.0, Wikimedia Commons
Das Revier
Liparische Inseln · Italien · Tyrrhenisches Meer
Die sieben Liparischen Inseln nördlich von Sizilien sind UNESCO-Welterbe und vulkanisch aktiv. Der Stromboli spuckt regelmäßig Lava – nachts vom Boot aus ein unvergessliches Schauspiel.
Geschützte Häfen sind rar, viele Ankerplätze sind tief und offen. Ausgangshäfen sind Capo d’Orlando, Portorosa oder Milazzo. Lipari, Salina und Panarea bieten Bojen und Steganlagen.
Seekarte mit Ankerplätzen
Seekarte erst nach Zustimmung
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Ankerplätze in Liparische Inseln
Buchten, Häfen und Bojenfelder in Italien. Die Koordinaten sind Näherungswerte, nicht zur Navigation. Google Maps zeigt die Ortssuche, nicht einen geprüften Ankerpunkt.
- 1
Porto di Levante (Vulcano)
Bucht · 38.418° N, 14.961° E
Schwefelquellen und Schlammbad am Strand.
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Porto di Ponente (Vulcano)
Bucht · 38.418° N, 14.953° E
Schwarzer Sandstrand, Sonnenuntergang.
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Lipari – Marina Corta
Hafen · 38.464° N, 14.961° E
Hauptort der Inseln, Versorgung.
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Santa Marina Salina
Hafen · 38.561° N, 14.872° E
Grüne Insel, berühmt für Malvasia-Wein.
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Pollara (Salina)
Bucht · 38.583° N, 14.809° E
Halbkrater, Drehort von „Il Postino“.
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Panarea – Cala Junco
Bucht · 38.625° N, 15.064° E
Felsbucht mit bronzezeitlichem Dorf.
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Stromboli – Ficogrande
Bucht · 38.807° N, 15.235° E
Ankern unter dem aktiven Vulkan.
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- 9
Alicudi
Bucht · 38.537° N, 14.357° E
Abgeschiedenste Insel, nur Esel als Transport.
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Törnvorschläge
Vulkan-Törn
7 Tage · ca. 120 sm
Mit nächtlichem Vulkanschauspiel vor Stromboli als Höhepunkt.
- Portorosa
- Vulcano
- Lipari
- Panarea
- Stromboli
- Salina
- Filicudi
- Portorosa
Koordinaten sind Näherungswerte und ersetzen keine amtliche Seekarte oder aktuelles Hafenhandbuch.
Törnplanung für Liparische Inseln
Wer einen Törn in Liparische Inseln plant, sollte sich vorab mit Wind, Wetter und den örtlichen Gegebenheiten vertraut machen. Die beste Reisezeit liegt hier meist in der Saison Juni bis September. Für das Revier gilt der Anspruch „Anspruchsvoll“ – plane die Tagesetappen deshalb so, dass genug Zeit für Wetterwechsel, Pausen und das entspannte Ankern bleibt.
Wind und Wetter
Typisch für das Revier: Wechselnde Winde, Mistral aus NW kann Welle aufbauen. Prüfe jeden Morgen den aktuellen Wetterbericht und die Vorhersage für die nächsten Tage. Viele Buchten bieten nur aus bestimmten Richtungen Schutz. Ein Ausweichankerplatz in der Hinterhand macht jeden Törn deutlich entspannter.
Ankern mit dem Katamaran
Mit einem Katamaran wie unserem Lagoon 42 kommt man dank geringem Tiefgang auch in flachere Buchten. Achte trotzdem auf den Grund: Seegraswiesen sind geschützt und halten den Anker schlecht. Sandflecken sind die bessere Wahl. Gib genug Kette, setze eine Hahnepot und kontrolliere nach dem Einfahren, ob der Anker sicher hält.
Vor dem Ablegen
Besorge dir für Italien aktuelle Seekarten, ein Hafenhandbuch und informiere dich über Gebühren, Schutzgebiete und Vorschriften vor Ort. Die Karte und die Koordinaten auf dieser Seite sind eine Orientierungshilfe für die Planung, ersetzen aber keine Navigation an Bord.

